Resilienz – Was Sie davon haben (Teil 1)

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Die weiterhin sinkenden Inzidenzwerte, die aktuellen Lockerungen und der Ausblick auf einen Urlaub lässt einen freudiger in die Zukunft schauen. Gleichzeitig merken viele unsere Kunden, dass die Pandemie nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter verändert hat.

Eine Studie der Nuffield Foundation zeigt, dass die negativen psychischen Auswirkungen einer Pandemie bis zu drei Jahre andauern können.

Zudem sind ohnehin Seit 2006 die Fehlzeiten aufgrund von psychischer Erkrankungen kontinuierlich angestiegen – im Vergleich zu 2000 sogar um 90 %.

  • Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und wächst Ihnen alles über den Kopf?
  • Wie wäre es für Sie, wenn Sie Ihren Erfolg und Ihr Leben noch mehr genießen könnten und von Schicksalsschlägen nicht aus der Bahn geworfen werden?

Die Arbeitsdichte wird weiter zu nehmen und durch den Fachkräftemangel weiter befeuert. Hohe Fehlzeiten können dann für Unternehmen zu einem erst zu nehmenden Problem werden.

Das führt dazu, dass es für Unternehmen unabdingbar geworden ist, Maßnahmen zu ergreifen, die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.

Doch wie kann das gelingen?

Ihr Immunsystem für die Seele, um besser mit Druck umzugehen

Vielleicht haben Sie im Zusammenhang der Krise das Wort Resilienz oft gehört. Aber was bedeutet das genau und warum ist Residenz so wichtig?

Resilienz bedeutet …

Es geht also um die Widerstandskraft – denn auch ein normales Leben bietet Krisen, Schicksalsschläge und Stressbelastungen – nicht nur Katastrophen. Ihre Resilienz zu steigern hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitern trotz Druck und Alltagsstress immer wieder in einen seelischen Normalzustand zurückzukehren.

Das Gute ist, dass es dabei nicht um eine einzelne Fähigkeit geht, die man geerbt hat oder nicht. Sondern es ist eine Toolbox von Fähigkeiten, die erlernbar sind.

Wenn Sie sich verschiedene Studien anschauen, dann tauchen 7 Faktoren immer wieder auf. Deshalb erhalten Sie heute im ersten Teil dieses Newsletters ein Büfett von 3 der 7 Strategien, wie Sie leichter mit schwierigen Lebenssituationen umgehen, daran wachsen und mentale Stärke entwickeln können.

Die ersten 3 Strategien

1. Akzeptanz

Vielleicht haben Sie die Sorge vor Resignation oder die Befürchtung, dass Sie die Situation dadurch nicht verändern wollen. Bei der Akzeptanz geht es jedoch darum, aufzuhören gegen die Situation zu kämpfen.

Sie kennen sicher die Aussage von dem US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann, den Mut,
Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Dieser Unterschied ist ganz entscheidend, denn
Widerstand erzeugt keine Veränderung.

Erst, wenn wir uns Herausforderung stellen, können wir die wertvolle Erfahrung machen, dass wir sie bewältigen können.

Wenn man eine Krise nicht erkennen oder akzeptieren kann, wird es schwer sie zu meistern.

Unser Tipp:

Im ersten Schritt geht es darum, die Situation so anzunehmen, wie sie gerade ist. Sonst erzeugen Sie Widerstand und verhindern, dass Sie für sich Lösungsmöglichkeiten finden.

Zudem helfen Ihnen diese Fragen:

  • Was ist daraus das Beste, was mir passieren konnte?
    (Wofür ist es gut? )
  • Welchen Vorteil habe ich davon?

2. Optimismus

Ist für Sie das Glas eher halb voll oder halb leer?

Optimismus hilft uns, dass wir Licht am Ende des Tunnels sehen.

Damit ist nicht das einseitige dümmliche „positive Denken“ gemeint. Denn keiner von uns kennt die Zukunft und wir wissen einfach, dass es Naturkatastrophen, Schicksalsschlägen etc. gibt und geben kann. Hier geht es darum, auch darauf zu vertrauen, dass es besser wird.

Denn: Jede Krise ist ein zeitliche begrenztes Ereignis.

Unser Tipp:

Prüfen Sie zunächst Ihre Sorgen oder Katastrophengedanken auf Wahrheitsgehalt. Welche Auswirkungen haben Ihre Sorgen auf Ihr Leben in 10 Jahren?

3. Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit bedeutet, dass man selber Einfluss nehmen kann. Für mehr Resilienz ist es ganz entscheidend sich bewusst zu machen, dass man sich selber helfen und die Dinge verbessern kann.

Denn wer das Gefühl hat, seine Umwelt nicht beeinflussen zu können, wie stark er es auch versucht, endet in Resignation und im schlimmsten Fall in einer Depression.

Freiheit beginnt im Kopf:
Man kann vieles nicht beeinflussen, aber immer die Reaktion auf die Dinge, wie man darüber denkt.

Unser Tipp:

Gerade in erlebten Krisen ist es entscheidend, gut für sich selber zu sorgen. Machen Sie sich zudem frühere Krisen bewusst und Ihre Fähigkeiten, wie Sie diese Krisen gemeistert haben.

Sie haben erfahren, was Resilienz bedeutet, dass man es lernen kann und dass Sie als Führungskraft einen ganz wesentlichen Beitrag durch gesundheitsfördernde Führung leisten können. Sie haben zunächst die ersten 3 von 7 wichtigen Punkten erfahren, wie Sie für sich Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit zu fördern können.

Aber das war noch nicht alles …

Gesundheitsfördernde Führung

Denn Sie erfahren zudem, wie Sie als Führungskraft einen Rahmen (Umweltbedingungen) schaffen, um Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit zu fördern. Schauen Sie sich dazu direkt den 1. Teil der Videoreihe an.

Und wie geht es jetzt weiter?

Natürlich verraten wir Ihnen auch noch die weiteren 4 Faktoren. Denn Ihre eigene Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit wirkt sich zudem auf Ihre Mitarbeiter aus. Resilienz ist sozusagen „ansteckend“.

Von daher freuen Sie sich auf den 2. Teil dieses Beitrags.

 

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