Kündigungsabsichten rechtzeitig erkennen, damit Sie gute Mitarbeiter halten können

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So erkennen Sie Warnsignale, um gute Mitarbeiter zu halten

Kündigungsabsichten frühzeitig zu erkennen kann Ihnen viel Zeit sparen und bedeutend für Ihre Karriere sein. Denn als Führungskraft sind Sie nicht nur dafür verantwortlich, die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu finden. Dies alleine reicht noch nicht. Es ist wichtig, diese auch zu halten! Ansonsten kann das auch Ihrer Reputation als Führungskraft schaden.

Da hilft es, wenn Sie Kündigungsabsichten Ihrer Mitarbeiter frühzeitig erkennen. Nur so können Sie erfolgreich dagegen vorgehen.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, auf was Sie achten können, um ungewollte Fluktuation zu vermeiden.

Fluktuation als Indikator Ihres Könnens?

Es ist zwar richtig, dass Mitarbeiter heute nicht mehr „von der Lehre bis zur Rente‟ im selben Unternehmen arbeiten. Dennoch wirft eine ungewollte hohe Fluktuation immer auch ein schlechtes Licht auf Sie als Führungskraft.

Zu Ihren Aufgaben gehört auch, den Zusammenhalt des gesamten Teams und die Zufriedenheit der einzelnen Mitarbeiter zu fördern. Gelingt Ihnen das nicht, zeigt sich das in zunehmenden Mitarbeiterkündigungen. Das gefährdet Ihre eigene Position.

Das Problem:

Kündigungsabsichten wahrnehmenJede neue Mitarbeiterkündigung wirkt sich auf die verbliebenen Mitarbeiter aus. Je nach Kündigungsgrund, falls er denn überhaupt kommuniziert wird, können sinkende Produktivität und Motivation die Folge sein.

Wenn Mitarbeiter zur Konkurrenz wechseln, folgen im schlimmsten Fall weitere Mitarbeiter hinterher oder Kunden ziehen unter Umständen mit.
Zudem verhindert eine hohe Fluktuationsrate die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

So halten Sie gute Mitarbeiter als Führungskraft

Schaffen Sie eine positive Arbeitsumgebung, die von Respekt und Vertrauen geprägt ist. Gehen Sie auf die Sorgen Ihrer Mitarbeiter ebenso ein, wie auf die Arbeit an sich. Das bedeutet in erster Linie:

Feedback und offene Gespräche!

Kündigungsabsichten frühzeitig erkennenDie meisten Mitarbeiter wünschen sich tatsächlich eine regelmäßige Bewertung ihrer Leistung. Sie kann durchaus auch etwas negativer ausfallen, solange sie nur konstruktiv bleibt und es dem Mitarbeiter ermöglicht, weiterzukommen.

Die loyalsten Mitarbeiter finden sich dort, in deren berufliche Entwicklung die Führungskraft investiert.

Sie vermeiden eine ungewollte Fluktuation also am ehesten dadurch, dass Sie ein Arbeitsumfeld bieten, in dem auf eine gesunde Work-Live-Balance geachtet wird, jeder Mitarbeiter seinen Fähigkeiten entsprechend agieren kann und Unterstützung erfährt.

Falls Sie dazu mehr erfahren möchten, haben wir Ihnen eine Checkliste Kündigungen vorbeugen mit den 8 häufigsten Kündigungsgründen erstellt, damit Sie Kündigungen vorbeugen und aktiv Mitarbeiterbindung praktizieren können. Sie ist sowohl für kleine Start-ups als auch größere Unternehmen gültig.

Lassen Sie uns aber zunächst noch darüber sprechen, wie Sie Kündigungsabsichten frühzeitig erkennen können.

So erkennen Sie die Kündigungsabsichten rechtzeitig

Am häufigsten kündigen Mitarbeiter ihre Stelle, da sie mit ihrem Vorgesetzten unzufrieden sind. Wenn Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeiter nicht ausreichend fördern und fordern, kann das zu einem Kündigungsrisiko werden.

Ebenso verhält es sich, wenn sich Ihre Mitarbeiter nicht genügend wertgeschätzt fühlen oder ein ungutes Klima vorherrscht.

Achten Sie auf die ersten Anzeichen, um schnellstmöglich reagieren zu können. Wenn Mitarbeiter ein Zwischenzeugnis beantragen ist das „Kind meist schon in den Brunnen gefallen‟.

Jedoch sind die Zeichen meistens nicht so deutlich. Erste Anzeichen könnten zum Beispiel sein

  • Abnehmende Produktivität
  • Häufige Krankmeldungen und Abwesenheitszeiten oder der Mitarbeiter
    benötigt häufiger einen Urlaubstag
  • Abnehmendes Interesse an langfristigen Projekten
  • Der Mitarbeiter äußert keine eigenen Ideen und macht keine Vorschläge mehr
  • Plötzlich anderer Kleidungsstil
  • Mitarbeiter zieht sich von Ihnen zurück und/oder verhält sich anders
  • Unternehmensinterne Veranstaltungen werden gemieden
  • Bisherige kritische Meinungsäußerungen bleiben aus
  • Kritik oder auch unpopuläre Entscheidungen werden kommentar- und teilnahmslos hingenommen
  • Profilaktualisierung z. B. bei XING und/oder LinkedIn

Diese Alarmsignale empfiehlt es sich ernst zunehmen!

Frühzeitig Kündigungsabsichten erkennenSich als Führungskraft auch selbst fragen, ob Sie genügend dafür tun, dass sich der Mitarbeiter bei Ihnen wohl fühlt. Es ist leichter, das eigene Verhalten zu ändern, als zu erwarten, dass andere sich an Sie anpassen.

Wenn Sie immer mehr Überstunden verlangen oder ein Mitarbeiter sehr lange nicht befördert wird, gehört auch das zu den Kündigungsrisiken.

 

Bei drohender Kündigung richtig reagieren

Wenn Ihnen auffällt, dass sich ein Mitarbeiter auf eine Art verhält, die eine Kündigungsabsicht seinerseits bedeuten könnte, laden Sie ihn schnellstmöglich zu einem persönlichen Gespräch ein.

So können Sie herausfinden, wie es diesem Mitarbeiter aktuell im Unternehmen geht und signalisieren damit gleichzeitig, dass er Ihnen wichtig ist. Häufig lässt sich das Problem auf diese Weise bereits lösen.

Ansonsten hilft nur, eine offene Kommunikation zu praktizieren. Und das Tag für Tag. Sie als Führungskraft haben die Chance, Berührungsängste abzubauen und ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern aufzubauen. Wenn Sie wissen, wie es dem Einzelnen geht, können Sie rechtzeitig gegensteuern, wenn es Unzufriedenheit gibt.

So haben Sie die Chance, Ihre guten Mitarbeiter zu halten und verhindern eine hohe Fluktuation zu Ihren Ungunsten.

Denn:

Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.
– Lee Iacocca –

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Sie Ihre Führungskompetenz weiter verbessern können, ist womöglich auch dieser Artikel für Sie interessant: Die besten Tipps für Ihr Leadership.

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