Persönliche Produktivität steigern – 6 Prinzipien

Performancesteigerung

So steigern Sie Ihre persönliche Produktivität

Damit Sie Ihre persönliche Produktivität steigern können, haben wir für Sie die wichtigsten Kernaussagen aus diesem Artikel heraus gearbeitet:

Eine Überarbeitung / Konkretisierung des Artikels
„Organisation ist alles“ von Robert C. Pozen, HBM Juli 2011, S. 45ff.

Robert C. Pozen (er ist u. a. außerordentlicher Professor an der Harvard Business School) hat in seinem Artikel sechs Prinzipien beschrieben, mit denen man sein Leben managen kann, ohne in Stress zu geraten.

In diesem Erfolgstipp – Persönliche Produktivität steigern – erhalten Sie, ergänzend zu den Kernaussagen, noch konkrete Empfehlungen.

1. Prinzip

Den eigenen Vorteil kennen

Pozen schlägt vor, sich für die persönliche Produktivitätssteigerung nicht nur darauf zu konzentrieren, was man am Besten kann, sondern sich umzusehen, wo man am meisten gebraucht wird. Zudem empfiehlt er, sich nicht an Kleinigkeiten „fest zu beißen‟, sondern hier mehr zu delegieren.

Hier die (ergänzten) Leitfragen zu diesem Prinzip:

  • Wofür werde ich von meinem Unternehmen bezahlt?
  • Welche Aufgaben kann nur ich erledigen?
  • Wie detailliert muss ich mich in die Aufgabenstellung einarbeiten bzw. diese verstehen?
  • Welche Aufgaben kann ich delegieren, ohne dass das Ergebnis darunter leidet?
  • Was tue ich konkret, damit andere befähigt werden, mich bei weniger wichtigen Aufgaben zu entlasten?

2. Prinzip

Persönliche Produktivität steigern – Nur das Resultat zählt

Dem zweiten Prinzip liegt die Kernaussage zugrunde, dass wir bei der Produktivität an den Ergebnissen und nicht an der Anwesenheit gemessen werden sollten.

Hier die (ergänzten) Leitfragen zu diesem Prinzip:

  • Überprüfen wir, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist, um möglicherweise daraus etwas über unsere Effizienz zu lernen?
  • Machen wir, wo immer sinnvoll eine flexible Erledigung von Aufgaben möglich, auch wenn dies nicht unseren „traditionellen“ Vorstellungen entspricht, wie Arbeiten zu erledigen sind?
  • Was tun wir, um Anreize für gute Ergebnisse und nicht für Anwesenheit zu schaffen?

3. Prinzip

Erst denken, dann handeln

Dieses Prinzip erfordert sicherlich keine Einleitung mehr 😉

Hier die (ergänzten) Leitfragen, um persönliche Produktivität zu steigern:

  • Weiß ich, was ich wissen will, bevor ich mich an die Bewältigung meiner Informationsflut mache?
  • Weiß ich, was ich sagen will, bevor ich eine E-Mail oder einen Text verfasse?
  • Weiß ich, was ich erreichen will, bevor ich Aufgaben delegiere?

4. Prinzip

Planen Sie, aber bleiben Sie flexibel

Hier erzählt Pozen, dass er sich regelmäßig am Vorabend auf den kommenden Tag vorbereitet – seinen Plan aber auch immer wieder den aktuellen Gegebenheiten anpasst.

Hier die (ergänzten) Leitfragen zu diesem Prinzip:

  • Habe ich eine fortlaufende, vollständige Liste aller Aufgaben, die ich zu erledigen habe?
  • Habe ich eine klare Regel, wie ich meine Aufgaben im Hinblick auf die zu erreichenden Ziele (vgl. hierzu Prinzip 1 und 3) priorisiere?
  • Was tue ich, um überflüssige Störungen und Ablenkungen zu minimieren?

5. Prinzip

Lassen Sie Raum für andere

Kernpunkt seiner Ausführungen hierzu ist der Grad der Freiheit, den er seinen Mitarbeitern gewährt.

Hier die (ergänzten) Leitfragen zu diesem Prinzip:

  • Nach welcher „Methode“ gehe ich vor, um zu entscheiden, wer von meinen Mitarbeitern wie viel Freiraum braucht, um motiviert zu bleiben?
  • Bin ich bereit, Fehler zu akzeptieren? Wie gehe ich damit um?
  • Was tue ich, um nach „Auftragstaktik“ (Ziel und Rahmen ist vorgegeben, die Art und Weise der Zielerfüllung bleibt dem Mitarbeiter überlassen) zu führen?

6. Prinzip

Halten Sie die Dinge kurz und einfach

Das ist vielleicht das wichtigste Prinzip von allen.

Hier die (ergänzten) Leitfragen zu diesem Prinzip:

  • Habe ich für täglich wiederkehrende Aufgaben eine Routine, die mich effizient bleiben lässt?
  • Wenn Sie viel verreisen: Packen Sie jedes mal den Koffer von Neuem oder haben Sie alles „doppelt“, so dass das Kofferpacken ruck, zuck vonstatten geht?
  • Gilt das Prinzip auch für Ihre Meetings, Telefonate, E-Mails, Präsentationen  …?

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