Jansen-Newsletter #39
Dies ist der aktuelle Jansen-Newsletter #39 vom 15.05.10 für Führungskräfte, Personalentwickler, Kunden und Freunde von Jansen Beratung & Training International Konrad-Adenauer-Straße 27 D-64347 Darmstadt-Griesheim Telefon: +49 (0)6155-60832-0 Telefax: +49 (0)6155-60832-20 Dieser newsletter ist gratis und wurde von der e-mail-Adresse [E-Mail Adresse] abonniert. Falls es sich um ein Missverständnis handelt oder Sie den newsletter nicht mehr erhalten möchten, dann senden Sie bitte einfach eine Mail an ralf.jansen(at)jbt.de und wir streichen Sie sofort aus dem Verteiler. Vielen Dank. ____________________________________________________ Hallo ..., eine Krise jagt die andere. Ich erinnere mich an ein paar Ratschläge von Hermann Simon, dem Chairman von Simon & Kucher, mit denen man in diesen Zeiten über die Runden kommen kann: • Liquidität hat höchste Priorität • Bringen Sie Ihre Finanzen in Ordnungund sichern Sie Ihr Eigenkapital • Stabilisieren Sie Ihre Preise und Margen, indem sie die Kapazitäten reduzieren • Agieren Sie, statt nur zu reagieren und sich zu ducken und • Seien Sie vorbereitet auf politische Stagnation und Überraschungen. Mein Leitsatz dazu lautet: Erwarte nichts und rechne mit allem :-) Hier nun die aktuellen Themen des Jansen-Newsletter in dieser Ausgabe: ____________________________________________________ Inhalt Jansen Newsletter #39 vom 15.05.10: 1. Macht "Macht" heuchlerisch? 2. Tweet, tweet ... 3. Fünf zentrale Ursachen für Emotionen in Konflikten
4. Der aktuelle Erfolgstipp: Tipps für Ihre nächste Videokonferenz 5. Was bedeutet eigentlich ... "VAKOG"? 6. Bücher-Tipps ____________________________________________________ 1. Macht "Macht" heuchlerisch? In der Ausgabe Nr. 8 der Wirtschaftswoche vom 22. Februar 2010 schreibt Sebastian Matthes über Macht und zitiert zwei Studien dazu, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Joris Lammers, Psychologe an der Universität Tilburg in Holland und sein Kollege Adam Galinsky von der Northwestern University in Illinois sind der Frage nachgegangen, ob und in wie weit Macht Menschen dazu bringt, sich moralisch zu verbiegen. Sie schickten dazu Freiwillige in Rollenspiele und konfrontierten sie anschließend mit Fragen, etwa zur Ehrlichkeit bei Steuererklärungen. Ergebnis: macht macht Menschen fast automatisch heuchlerisch. Vergehen anderer werden zum Beispiel wesentlich strenger bewertet, auch wenn man selbst die gleiche Tat begangen hat. Es gebe eine klaren Widerspruch zwischen den öffentlichen Aussagen und dem privaten Verhalten der Mächtigen. Eine Ausnahme allerdings gibt es: Wenn sich jemand den Einfluss selbst erarbeitet hat - weil er zum Beispiel seine eigene Firma aufgebaut hat - dann ist er viel weniger anfällig dafür, als andere, denen die Macht durch Beförderung verliehen wurde. Gibt es Situationen, wo Ihr Handeln im Widerspruch zu Ihren Aussagen und Werten steht? ____________________________________________________ 2. Tweet, tweet ... Dass ein Tweet eine Kurznachricht ist, die über das Kommunkationsportal Twitter verschickt wird, das wissen Sie. Und dass die Zahl der Twitterer - also diejenigen, die diese Nachrichten verschicken - kontinuierlich steigt, haben wir Ihnen bereits im letzten Jansen-Newsletter mit ein paar Zahlen vorgestellt. Jetzt haben Sie sich allerdings immer noch nicht entschieden, einen kostenlosen Account auf Twitter zu eröffnen? Und können deshalb auch unsere Tweets nicht verfolgen? Dann wollen wir Ihnen an dieser Stelle ein paar ausgewählte Tweets "ganz klassisch" noch einmal vorstellen: • Langsamer zu arbeiten kann produktiver sein, so widersprüchlich das auch klingen mag! • Würden wir ständig nur das tun, was andere von uns erwarten, hätten wir nie Zeit für uns selbst. • Jede kleine Veränderung bewirkt eine andere - deshalb ist es egal, womit Sie anfangen. Hauptsache Sie fangen an • Sind Sie eine Kopie oder das Original? • Arbeiten Sie gerade an Ihren Zielen, oder bearbeiten Sie Ihre Mails ;-) Wenn Sie uns folgen wollen: https://twitter.com/jansen_coaching https://twitter.com/jbt_ralf_jansen ____________________________________________________ 3. Fünf zentrale Ursachen für Emotionen in Konflikten Sind Sie auch der Meinung, Emotionen hätten im Business nichts verloren? Dann könnten vielleicht die Erkenntnisse von Daniel Shapiro ganz interessant für Sie sein. Als Leiter des International Negotiation Program der Harvard Medical School in Boston hat er im Rahmen seiner wissenschaftlichen Forschungen heraus gefunden, dass Emotionen in Verhandlungen, Konflikten oder schwierigen Wirtschaftssituationen nicht "einfach so" auftauchen, sondern ihre Ursache in 5 zentralen Punkten haben:
• Wertschätzung, für das was geleistet wurde und vor allem für den Mensch an sich • Verbundenheit im Sinne emotionaler Verbindung zueinander • Autonomie, also der Freiheit zu fühlen, zu denken und zu entscheiden • Status, also dem eigenen Ansehen im Vergleich zu anderen und der • Rolle, die jemand auf seiner Stelle bzw. in seinem Bereich wahrnimmt. Gespräche, die ansonsten eher unschön ablaufen, können deutlich verbessert werden, wenn Sie Ihre Mitarbeiter/innen dadurch stärker ins Boot holen, indem Sie auf die o.g. Punkte eingehen. Denken Sie also bei Ihrem nächsten Feedback- Gespräch oder bei einem anstehen Austrittsgespräch darüber nach, ob Sie nicht diese Methode, die Sie übrigens nichts kostet! - mit großem Benefit für Sie und Ihr Unternehmen mal ausprobieren wollen. Shapiro drückt es so aus: "Wenn Sie emotionales Wohlbefinden in Ihrem Unternehmen fördern und vorleben, werden Sie in guten Zeiten noch mehr Werte schaffen als sonst - und die schlechten Zeiten besser durchstehen. Einen Buchtip dazu gibt es hier: <<Erfolgreich Verhandeln mit Gefühl und Verstand>> ____________________________________________________ 4. Der aktuelle Erfolgstipp: Tipps für ihre nächste Videokonferenz Irgendwie läßt uns das Thema im Jansen-Newsletter nicht mehr los ;-) Vielen Dank für die Rückmeldungen zu Ihren Erlebnissen in Meetings, die ich auf den letzten Erfolgstipp von Ihnen bekommen habe. Gerne komme ich dem Wunsch nach, noch ein paar Tipps für Videokonferenzen "nachzuschieben". Wie immer können Sie als Jansen-Newsletter Abonnent den Erfolgstipp exklusiv auf <<unserer website>> mit folgenden Login-Daten abrufen: Benutzer: ... Ihr Passwort: ... ____________________________________________________ 5. Was ist eigentlich ... "VAKOG"? Ich gebe zu, die Zeiten, in denen der eine dem anderen in einer Kommunikations- situation wissend das Wörtchen "VAKOG" - vielleicht sogar noch mit einer allwissenden Mimik dazu - zuwarf, sind seltener geworden. Aber was um alles in der Welt ist denn nun "VAKOG"? Diese 5 Buchstaben stehen als Abkürzung für unsere Sinnsysteme - von Anhängern des NLP auch Repräsentationssysteme genannt: V = Visuell = Sehen A = Auditiv = Hören K = Kinestethisch = Fühlen O = Olfaktorisch = Riechen G = Gustatorisch = Schmecken. Und wozu sollte man das in der Kommunikation kennen? Jeder von uns nimmt ja seine Informationen anders auf (K). Ich bringe da oft das in den Seminaren das Beispiel (K), das man sich unser Gehirn dann wie ein großes Lager vorstellen (V) könnte, in dem diese Infrmationen dann abgelegt (K) werden. Wenn wir dann selbst in einer Situation kommunizieren (A), dann müssen wir ja zuerst unsere Gedanken in Worte fassen (K). Und dazu bedienen wir uns dann meistens vorrangig aus dem Lagerbereich (K), in dem - entsprechend unserer "Aufnahmepräferenzen" das meiste abgelegt ist. Und das kann man dann an den Firmulierungen hören (A): Klingt (A) einleuchtend (V) für Sie? Dann probieren (K) Sie es doch selbst gleich aus oder hören (A) Sie ab sofort noch genauer zu ... Da es ja nicht entscheidend ist, was Sie sagen wollen, sondern was beim anderen ankommt, wäre es dann natürlich das Ziel, seinen eigenen Sprachcode möglichst auf das Repräsentationssystem des Gegenüber anzupassen. Hätten Sie's gewusst? Auf unserer Internetseite finden Sie übrigens ein recht umfangreiches <<Glossar>> zu vielen weiteren Begriffen. Schauen Sie doch mal rein ... ____________________________________________________ 6. Bücher-Tips Ausnahmsweise möchte ich Ihnen heute mal keinen eigenen Tipps vorstellen, sondern auf eine Internetseite verweisen, die ich selbst gerne lese und die ich Ihnen - neben den Literaturtipps - empfehlen kann: unternehmenskick.de/0/tipps/entry/meine-sieben-top1-buecher.-und-ihre/ Falls Sie Feedback oder Anregungen zum Jansen-Newsletter haben, dann senden Sie doch einfach eine Mail an mich (mailto:ralf.jansen@jbt.de) oder schreiben Sie einen Kommentar im <<Jansen-Blog>>. Der nächste Jansen-Newsletter erscheint wieder am 15. Juni 2010. Und zum Abschluss wieder einen kleinen Joke. Bewerber - das kennen Sie, wenn Sie sich in Ihrem Untenehmen auch mit Recruiting beschäftigen - werden ja zunehmend fordernder. So auch der junge Absolvent der Elite-Universität im Vorstellungsgespräch: "Was verdiene ich denn so bei Ihnen?" "Anfangs 48 Tausend im Jahr", antwortet der Chef. "Ui, das ist aber wenig", erschrickt der Manager des Jahres von übermorgen. "Schon, aber das wird später mehr ...", schiebt der Chef schnell nach. Darauf erwidert der Bewerber: "Na, dann komm' ich später wieder." ;-) Wir kommen nächsten Monat wieder zu Ihnen, bis dahin bleiben Sie efolgreich, Ihr Ralf Jansen Jansen Beratung & Training International Konrad-Adenauer-Straße 27 D-64347 Darmstadt-Griesheim Telefon: +49 (0)6155-60832-0 Telefax: +49 (0)6155-60832-20 |
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