Jansen-Newsletter #17
Inhalt Jansen Newsletter #17 vom 15.01.08
- Wie die Generation Y arbeiten will
- Büchersuche mit Google
- Das AGG - eine kleine Bilanz
- Der aktuelle Erfolgstipp: Was will eigentlich ...? Das 1x1 der Grundbedürfnisse
- Neu: Podcast Nr. 4 "Präsentieren" und die neue "Zitate-Seite"
- Interessante Links
1. Wie die Generation Y arbeiten will
Einer Recherche des Concours Institute (das ist der Forschungs- und
Bildungszwieg der IT-Beratung BSG Alliance) zufolge ändert sich bei der
Generation Y (also den nach 1980 geborenen) zunehmend die Betrachtung
der "Arbeit". Sie bevorzugen Jobs, bei denen das Ergebnis klar
definiert ist und nicht der Fokus auf die "Anwesenheitszeit" gelegt
wird. Insgesamt betrachtet läßt sich die Recherche auf einen Nenner
bringen: Viele aus der Generation Y wollen an vorher definierten
Ergebnisse arbeiten, aber das wann und wo sie wollen - und nicht dann,
wenn das Unternehmen seine Kernzeit hat.
Der Artikel, in dem die Recherche beschrieben wird (HBM, Februar 2008,
S. 10f.) gibt 6 Empfehlungen:
- Ergebnisse klar und deutlich formulieren und die für die Erreichung notwendige Verantwortung übertragen
- Anwesenheitspflicht abschaffen
- Leistungsbeurteilung anhand des Ergebnisses
- Engagement zeigt sich am Ergebnis und nicht an der geleisteten Zeit
- Mit modernen Kommunikationsmitteln die Möglichkeit schaffen, dass an jedem beliebigen Ort gerabeitet werden kann
- aktive Unterstützung durch die Führungskräfte.
Wenn Sie sich immer wal wieder fragen, wie sich Hygienefaktorenverändern, dann kommen Sie wohl um diese Überlegungen im Hinblick auf dieDefinition der "Arbeit" nicht herum.2. Büchersuche mit GoogleGoogle bietet uns ja jetzt seit kurzem einen neuen Service an: Bücher,deren Copyright erloschen ist, können auf dem Bildschirm angesehen undals PDF auf den eigenen Rechner geladen werden(http://books.google.de/).
So jedenfalls die Aussage, wenn wir jemanden
von Google fragen würden.
Ich habe das mal mit folgenden Stichworten vesucht:
- Thomas Mann
- Rilke
- Goethe Faust
- Wilhelm Busch.
Nur bei Goethe hatte ich einen kleinen Erfolg zu verzeichnen: Ich
konnte mir eine (schlecht digitalisierte) Version des "Faust" in
altdeutscher Schrift ansehen ...
Naja, vielleicht müssen wir denen noch ein bißchen Zeit geben...
3. Das AGG - eine kleine Bilanz
Seit dem August 2006 ist das "AGG" - das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz - in Kraft. Ziel ist es, Benachteiligungen
aufgund der Rasse und ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der
Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder
aufgrund der sexuellen Identität zu vermeiden.
Für Sie und uns ist dabei vor allem der Zugang zu Erwerbstätigkeit
(also das Recruiting), der berufliche Aufstieg (inkl. der Auswahl)
sowie die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen relevant.
Hier nun eine kleine Bilanz aufgrund meiner Quellen:
- Die Zahl der der AGG-Klagen hält sich wohl (noch) in Grenzen
- Die Zahl der "AGG-Hopper" allerdings - das sind die, die das Gesetz nutzen wollen, um bei Unternehmen ohne echtes Interesse z.B. an einer Einstellung abzukassieren - nimmt zu
- Viele Führungskräfte können mit dem Begriff "AGG" immer noch nichts anfangen, obwohl sie hierzu geschult werden müssen
- Vielen Unternehmen ist nicht klar, welche Risiken darin liegen, keine diskreminierungsfreien Auswahlkriterien an das Projektstaffing oder die Beförderung parat zu haben
- Auch hinsichtlich der Vergütungspolitik wird künftig mit mehr AGG-Klagen zu rechnen sein
- Bislang waren die Entschädigungssummen eher gering (meist 3 Monatsgehälter); ob das so bleiben wird, ist wohl nicht wirklich absehbar, denn nach europarechtlichen Vorgaben müssen diese "abschreckend" sein. Also wird wohl in Zukunft der EuGH noch ein Wörtchen mitreden ...
Es gibt - auch aus meiner Erfahrung heraus betrachtet - immer nochviele Unternehmen, die das AGG auf die leichte Schulter nehmen. Einermeiner Kunden meinte kürzlich, er sei bereit, lieber 3 Monatsgehälterzu bezahlen als jetzt seine ganze Organisation umzustellen. Ob er dasauch noch sagt, wenn er als Negativ-Beispiel in der Zeitung steht??
Quellen: Focus 7/2008, S. 13; justament, Karriere-Zeitschrift fürJuristen, 5/2007, S. 8-9
4. Der aktuelle Erfolgstipp: Was will eigentlich ...?
Das 1x1 der Grundbedürfnisse
Sie sind im Vertrieb tätig?
Oder als Projektleiter/in?
Gar als Führungskraft, die motivieren möchte?
Dann sollten Sie sich den aktuellen Erfolgstipp in diesem Monat mal
anschauen: "Was will eigentlich ...? Das 1x1 der Grundbedürfnisse"
Auch wenn Sie jetzt sagen, "kenne ich alles schon" ... ein bißchen
Repetition schadet ja nichts ;-)
5. Neu: Podcast Nr. 4 "Präsentieren" und die neue "Zitate-Seite"
Nach langer Zeit haben wir wieder mal einen Podcast produziert. Im
Podcast #4 spreche ich mit meinem Kollegen Hermann Baltes darüber, wie
man lebendige und energetische Präsentationen durchführen kann.
Hören Sie doch gleich mal rein:
www.jbt.de/podcast_vodcast.html
Auf vielfachen Wunsch haben wir jetzt auch mit der "Zitate-Seite" los-
gelegt. Falls Sie also mal ein gutes Zitat für eine Präsentation, einen
Vortrag oder .. oder ... suchen, schauen Sie doch gleich hier nach:
www.jbt.de/zitate.html
Übrigens: Falls Sie selbst tolle Zitate kennen, die Sie da
veröffentlicht sehen möchten: Immer her damit!
6. Interessante Links
Gerne möchte ich Ihnen in diesem Jansen-Newsletter wieder ein paar
Internet-Links vorstellen:
- Sie wissen, was "GTD" bedeutet? Richtig: Getting things done, das Produktivitätskonzept des amerikanischen Managementtrainers David Allen. Scharen von Anhänger (mein alter "Freund" Prof. Dr. Lothar Seiwert wäre wahrscheinlich froh, wenn er so viele Anhänger hätte; aber ich würde natürlich nie behaupten, dass seine Methoden altbacken sind und heute nicht mehr funktionieren :-) beschäftigen sich mit der Professionallisierung der Methode. Die wohl größte Link-Sammlung zu GTD als Fundgrube für mehr Produktivität finden Sie im "Ultimate GTD Index" auf folgender Seite: http://gtd.marvelz.com/blog/
- Sie wissen: RSS ist ein Dateiformat, bei der die Information auf die Schlagzeile und Textanrisse neuster Artikel reduziert ist. Sie können sich so Informationen binnen kürzester Zeit beschaffen kann, ohne die jeweilige Webseite direkt besuchen zu müssen. Ihr RSS-Reader übermittelt Ihnen die aktuellsten Nachrichten, die in Ihrem News-Reader sofort in der jeweiligen Schlagzeile angezeigt werden. Interessiert Sie die Schlagzeile, gelangen Sie mit einem Klick zum gewünschten und vollständigen Artikel. Falls Ihr Browser oder Ihr Mail-System das Abonnieren von RSS-Feeds erlaubt, dann finden Sie hier alles, was das Herz begehrt: http://www.rss-nachrichten.de/
- Und in unserem Blog finden Sie wie immer auch ein paar neue Artikel:
- eine kleine Impression aus aunserem Südafrika-Urlaub
- Etikette im Restaurant - Leserbrief an den "Feinschmecker"
http://was-gibts-neues.blogspot.com
Das war's auch schon wieder für diesen Monat.
Der nächste Jansen-Newsletter erscheint dann am 15.03.2008.
Wie immer freue ich mich über Ihr Feedback und Ihre Anregungen, gerne
per mail an mich.
Und hier der gewohnte Joke zum Abschluss, diesmal aus einem
Kinderaufsatz in der Schule:
Die Erde dreht sich 365 Tage lang jedes Jahr. Alle vier Jahre braucht
sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum
weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil es im Februar immer so kalt ist
und es deswegen ein bisschen schwerer geht.
Das ist doch mal kindliche Weisheit ...
Bleiben Sie erfolgreich,
herzliche Grüße aus Darmstadt
Ihr Ralf Jansen
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