Ein markantes Merkmal in jedem Veränderungsprozess betrifft den personalen Widerstand der Personen, die aktiv am Veränderungsprozess beteiligt sind oder die von den Veränderungen berührt sind.
Was unterscheidet effektive von ineffektiven Managern?
Bereits 1955 stellte G. A. Kelly den „Repertory Grid“-Ansatz vor, der Führungskräften ein bestimmtes Verfahren vorgab, effektive von ineffektiven Managern zu unterscheiden.
1995 entwickelte darauf basierend das Autorentrio Peter Cammock, V. Niklant und Stephan Dakin ein Instrument, das sich sehr gut für die eigene Entwicklung und Analyse einsetzen lässt.
Besser Führen: Wie man als Führungskraft Feedback gibt
Was ist Feedback?
Feedback (englisch: Rückmeldung, Rückkopp(e)lung) ist die Rückmeldung über das eigene Handeln und seine Ergebnisse. Es kann deutlichen Einfluss auf das Verhalten haben und ist eines der elementarsten und effizientesten Mittel zur Verhaltensänderung.
Als Coaching bezeichnet man die personenbezogene Unterstützung von Menschen bei der Bewältigung beruflicher Herausforderungen. Generelles Ziel des Coachings ist immer die Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeiten („Hilfe zur Selbsthilfe“) durch die Förderung von Selbstreflexion- und Wahrnehmung, Leistung und Verhalten, um letztlich die Arbeitsergebnisse zu verbessern...
Weiterentwicklung als Führungskraft: Wie Sie verhindern können, dass Ihr Karrierezug „entgleist“
Zu Beginn des Jahres wird für Mitarbeiter/innen in den turnusmäßigen Jahresgesprächen oft die fachliche und persönliche Weiterentwicklung besprochen und vielleicht auch konkret geplant. Für Führungskräfte findet das selten statt. Meist erwartet man von Ihnen als Führungskraft, dass Sie hier selbst Initiative zeigen und sich „fit“ halten. Fachlich dürfte es kein Problem für Sie sein, zu erkennen, was an entsprechendem Wissen von Ihnen aufzubauen ist.
Aber wie sieht es mit der persönlichen Entwicklung der „Führungspersönlichkeit“ aus? Unser Erfolgstipp in diesem Monat soll Sie dabei unterstützen, für sich selbst eine Standortbestimmung vorzunehmen und entsprechende Entwicklungsschritte einzuleiten.
Was können Führungskräfte vom Polarforscher Shackleton für die Teamführung lernen?
Ja, was? – werden Sie sich fragen: Von einem Mann, den heute so gut wie keiner mehr kennt, der nie mehr als 27 Menschen „geführt“ hat und der – wenn man es recht betrachtet – keines seiner Ziele, die er sich für sein Leben vorgenommen hatte, erreicht hat. Der Mann, ist der im Februar 1874 geborene und im Januar 1922 gestorbene Polarforscher Ernest Shackleton.
Vor kurzem hatte ich wieder einmal Gelegenheit, im Rahmen eines Führungskräftetrainings dessen erstaunliche Führungsleistung in den Jahren 1914 bis 1916 zu reflektieren. Dieser Erfolgstipp soll Ihnen „kurz und knapp“ einige wichtige Erkenntnisse zur Teamführung vermitteln ...
Große Teams führen - Typische Probleme und Chancen
„Teamarbeit“ ist nach wie vor eines der Management-Konzepte, denen große Bedeutung im Kontext der Führungsaufgaben zugemessen wird. Nach der Führung kleiner Teams wird es eines Tages soweit sein, dass einer Führungskraft ein großes Team anvertraut wird. Von einem „großen Team“ spricht man, wenn die Anzahl der Teammitglieder über 10 Mitarbeiter/innen hinausgeht...
Was Sie als Führungskraft oder Mitarbeiter bei einer Fusion oder Firmenübernahme wissen sollten
In unserem Erfolgstipp 12-2002 haben wir Ihnen vor längerer Zeit schon die Phasen vorgestellt, in denen „Merger Misery“ in der Regel abläuft. Das Thema Firmenübernahme / Fusion hat dabei nicht an Aktualität verloren, wenn auch aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die „Masse“ etwas weniger geworden ist. Nichts desto trotz kann es Sie auch betreffen.
Die meisten Führungskräfte, mit denen ich über dieses Thema spreche, entgegnen mir auf die Frage, was sie nun tun: „Na ja, erst mal abwarten ...“ – und machen dabei einen großen Fehler! Warten Sie nicht, bis Sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern führen Sie auch in diesen Zeiten. Was Sie persönlich bei einer anstehenden Firmenübernahme oder einem Merger tun können, erfahren Sie in diesem Erfolgstipp.
Wie Sie als Führungskraft das Versager-Syndrom vermeiden können
Führungskräfte tragen unabsichtlich durch ihr Verhalten bei leistungsschwachen Mitarbeitern dazu bei, dass diese erst recht zu "Versagern" werden. So lautet die Kernthese der Untersuchungen zum "Versager-Syndrom", dass Jean-Francois Manzoni und Jean-Louis Barsoux - beide Dozenten am INSEAD in Fontainebleau - 2003 in Buchform veröffentlichten.
Führungskräfte "etikettieren", so Manzoni und Barsoux ihre Mitarbeiter und teilen diese in In- und Out-Groups ein. Je nachdem, welcher Gruppe ein Mitarbeiter mental zugewiesen wird, richtet sich das Verhalten der Führungskraft bei unterdurchschnittlichen Leistungen aus und setzt so einen sich selbst bestätigenden und verstärkenden Prozess in Gang, der letztlich die Situation verschlimmert.
In diesem Erfolgstipp wollen wir Ihnen aufzeigen, welche Dynamik im Versager-Syndrom steckt und wie Sie als Führungskraft damit umgehen
Veränderungsprozesse stellen für alle Beteiligten große Herausforderungen dar. Egal, ob wir den Blickwinkel zweier Konzernvorstände einnehmen, welche die Fusion Ihrer Unternehmen beschließen, oder ob wir uns in die Lage des Sachbearbeiters hineinversetzen, der ab morgen ein neues Aufgabengebiet zu betreuen hat. In beiden Fällen müssen die Betroffenen mit Ihrer eigenen Unsicherheit umgehen.
Folgendes Modell beschreibt die sieben Phasen eines jeden Veränderungsprozesses. Die Phasen sind von ihrer Abfolge immer gleich. Lediglich die erlebte Intensität der einzelnen Phasen unterscheidet sich von Fall zu Fall, je nach der persönlichen Betroffenheit des Einzelnen...
Entscheidungstechnik: So entscheiden Sie als Führungskraft richtig
"Lieber eine falsche Entscheidung als gar keine!"...
... so oder so ähnlich (z. B. "Lieber eine schnelle Entscheidung als zu lange gewartet..." usw.) werden Führungskräfte immer wieder dazu angehalten Entscheidungen zu treffen.
Warum aber wird es überhaupt notwendig, solche Aussagen zu treffen? Vielleicht ist die Führungskraft wirklich entscheidungsschwach oder - aus welchen Gründen auch immer - gewillt, eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht befürchtet man aber die unüberschaubaren negativen Konsequenzen einer "falschen" Entscheidung.
Wir wollen Ihnen deshalb mit diesem Erfolgstipp eine kleine Orientierungshilfe geben, wie Sie in Zukunft noch besser Ihre Entscheidungen treffen können...
Jeder Mensch - und damit auch jede Führungskraft - denkt, empfindet und verarbeitet Gefühle anders. Aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit prägt sich unsere "Persönlichkeit" und wir zeigen typische Verhaltensweisen, die auf diesen Erfahrungen und unseren - vielleicht in bestimmten Situationen erfolgreichen - Handlungsmustern basieren.
In diesem Erfolgstipp möchte ich Ihnen gerne eine Typologie von fünf "negativen" Handlungsmustern in Führungsprozessen aufzeigen, denn: Strategie, Kultur und Führung eines Unternehmens, einer Abteilung oder eines Teams hängt oft in großem Maße von dem Mann oder der Frau "an der Spitze" ab...
Die Diskussion über effiziente Geschäftsabläufe ist nach wie vor aktuell. Im Geschäftsprozessmanagement oder Business-Process-Reengineering (BPR) werden die Geschäftsprozesse unter die Lupe genommen. Auf dem Markt sind hierfür zahlreiche Methoden und Werkzeuge erhältlich, die für unterschiedliche Anforderungen konzipiert wurden.
Am Anfang jeder Prozessoptimierung steht die Geschäftsprozessmodellierung, der dann das eigentliche Optimieren folgt...
Merger Misery - Erfolgreiche Führung bei Veränderungen
Unabhängig davon wie sehr die Bedeutung des Human Capital im Merger Prozess in der Fachpresse immer wieder betont wird, scheint es immer noch in vielen fusionierenden Unternehmen nur zwei Phasen zu geben, in denen sich das Management Strategien für den Umgang mit der eigenen verunsicherten Belegschaft zurechtlegt:
Pre-Merger Strategie: Zu früh, um die Belegschaft in die Fusion mit einzubeziehen. Man will nicht unnötig die Pferde scheu machen.
Post-Merger Strategie: Die Fusion ist bereits gelaufen; jeder auf seinem Posten; keine Zeit für Befindlichkeiten.
Es gibt jedoch insgesamt sieben Phasen, die jeder einzelne Mitarbeiter zweier fusionierender Unternehmen durchschreiten muss. Und während dieser Kurve der persönlichen Veränderung braucht er handfeste Unterstützung durch das Management...
Wie Sie Ihre Beurteilungsgespräche ab sofort noch besser führen und Beurteilungsfehler vermeiden können
Das Jahresende naht - und damit auch die Zeit, in der sich in den meisten Unternehmen die jährlich stattfindenden Beurteilungsgespräche häufen.
In diesem Erfolgstipp wollen wir Ihnen deshalb - anhand eines konkreten Beispiels - aufzeigen, wie Sie Ihre Beurteilungsgespräche noch besser führen können. Zusätzlich haben wir die häufigsten Fehler zusammengestellt, die wir beim Beurteilen von anderen machen können...
Allen Emanzipations-Bestrebungen zum Trotz ist der Anteil der Frauen in Führungspositionen noch immer sehr gering. Einer Studie von 1999 zu Folge sind nur 27% der Führungskräfte im Bereich Rechnungswesen/Controlling weiblich, 21% im Bereich Marketing, 17% im Bereich Personal, 13% im Vertrieb/Verkauf, 10% in der Werbung/PR/Kommunikation, 7% im Einkauf, 2% in F&E und EDV und 1% in der Produktion. Laut einer Untersuchung des Manager Magazins ist bei keinem der 30 Dax Konzerne eine Frau im Vorstand...
Kritik und Anerkennung sind wichtige und effektive Führungsmittel in der täglichen Arbeit. Mitarbeiter, deren Führungskräfte gute Leistungen angemessen zu würdigen wissen, sind nachweislich höher motiviert. Doch viele Führungskräfte tun sich schwer bei der Vergabe von Lob und Anerkennung - oder im Gegensatz bei der Kritik von nicht zu akzeptierenden Verhaltensweisen.
Repräsentativerhebungen haben ergeben, dass auf dem Gebiet der Anerkennung starke Führungsdefizite bestehen. Unser Erfolgstipp zeigt Ihnen nochmals die Ursachen für mangelnde Anerkennung, die Hauptfehler und die Steigerungsmöglichkeiten bei Anerkennung und Kritik auf...
Mediation - eine neue Form des Konfliktmanagements
Begriff und Verfahren der Mediation sind in Deutschland noch recht unbekannt, wiewohl die Mediation in den USA bereits eine 30-jährige Tradition hinter sich hat. Dies liegt im Wesentlichen am "verklagensfreudigen" amerikanischen Rechtssystem. Die Mediation sucht hier eine (kostengünstigere) außergerichtliche Einigung.
Die Mediation ist Vermittlung, Ausgleich und Versöhnung zugleich und läßt sich wie folgt definieren: Als Mediation bezeichnen wir alle Verfahren der Konfliktlösung, in denen ein neutraler Dritter ohne eigentliche Entscheidungsgewalt versucht, den sich im Streit befindlichen Parteien auf dem Weg zur Einigung zu helfen...
Warum verhalten sich Menschen in Gruppen anders als in Einzelgesprächen?
Gruppendynamische Prozesse gewinnen insbesondere immer dann an Bedeutung, wenn eine Gruppe von Personen für eine Aufgabe "neu" zusammengestellt wird oder sich in neuer Zusammensetzung zu einem Meeting oder einer Konferenz trifft, also unter anderem bei:
Erstkontakt-Meetings
Präsentationen mit unbekannten Personen
Der Zusammenstellung neuer (Projekt-)Teams
Der Bearbeitung von gegenseitigen Konflikten usw.
In diesem Erfolgstip wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die gruppendynamischen Gesetze und Rollen sowie in das "Phänomen" des Konformitätsdrucks geben...