Burn-out: So entkommen Sie der Erschöpfungsfalle
Eigentlich halten wir mehr aus als in der Vergangenheit. In den siebziger und achtziger Jahren ließen sich die Deutschen doppelt so oft krank schreiben, wie heute,. Nur die psychischen Erkrankungen haben sich nach Angaben der Krankenkassen fast verdoppelt. Und das, obwohl wir doch nach Erhebungen des statistischen Bundesamtes nur noch 30 Stunden arbeiten - im Durchschnitt. Und da liegt auch der Hase im Pfeffer: Viele geringfügig Beschäftigte auf der einen Seite gleichen statistisch die aus, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten. Wenn Soziologen Länder wie Deutschland in einem Wort beschreiben, dann geschieht dies durch den Begriff der „Arbeitsgesellschaft“: Das sind Länder, in denen Arbeit nicht nur mit Geld verdienen in Verbindung gebracht wird, sondern vor allem mit Status, sozialer Anerkennung und Ansehen verbunden ist. Und in dieser Arbeitsgesellschaft trifft Burn-out eben besonders die Dauerarbeiter, die immer Erreichbaren, die, die außer ihrer Arbeit sonst (fast) nichts mehr anderes tun. Und woran können Sie erkennen, ob Sie bereits gefährdet sind?
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